Fotoalben von meinen Reisen in Deutschland, Europa und der Welt

Rügen

Pfarrkirche von Altenkirchen auf Rügen

Deutschlands größte Insel hat neben der bekannte Kreideküste, dem -Rasenden Roland- oder der Seebrücke in Binz bzw. Sellin  so viel mehr zu bieten. Dörfer in denen man einfach mal auf Entdeckung gehen sollte um z.B. alte Backsteinarchitektur zu entdecken. Alte Kirchen die noch nicht herausgeputzt sind und sich ihre Patina und nordischen Charme bewahrt haben. Oder alte Guts- und Bauernhöfe, die manchmal zu besichtigen sind und einen Einblick in die schwere Arbeit in der Vergangenheit gewähren. 

Aber auch die kleinen Fischerdörfer in der Boddenlandschaft mit liebevoll angelegten Gärten, großen Rapsfeldern und den roten Backsteinhäusern mit Reetdächern. An diesen Häusern sind die Haustüren immer eine besondere Beachtung wert. Die Darstellungen auf den Haustüren haben immer eine besondere Bedeutung und es lohnt sich oft diese Bedeutung einmal zu hinterfragen. Für all das muß man sich Zeit nehmen und vielleicht auch zweimal hinschauen, denn nicht alles erschließt sich auf den ersten Blick! 

Typisches Haus

Mallorca

Einsame Bucht auf Mallorca

Die schönen und einsamen Stellen auf Mallorca, die gibt es noch! Ob es nun einsame verschwiegene Buchten, stille Gassen mit wunderschönen Innenhöfen oder, im Innern der Insel, schöne Wanderwege mit tollen Ausblicken in die Tramuntana sind, alle haben eins gemeinsam, hier sind nur Leute unterwegs die diese Stellen auch gesucht haben. Hier kommt kaum jemand rein zufällig vorbei.  Auf alten Pfaden z.T. direkt in den Fels gehauen, geht  es auf halber Höhe die Felsenküste entlang. Bei den Ses Font Ufanes, in der Nähe von Campanet, muß man sich informieren, denn, ob und wann die Quellen im Märchenwald sprudeln kann niemand vorhersagen. Es kann im Jahr einmal, mehrmals oder vielleicht auch überhaupt nicht sein, aber wenn es dann soweit ist, ist es ein beeindruckendes Erlebnis. Nur einen Steinwurf entfernt in direkter Nachbarschaft eine Tropfsteinhöhle wo man anschließend auf einer Terrasse unter Oleander gemütlich seinen Cortado schlürfen kann. In Palma und anderen Städten und Dörfern sind in den stillen Seitengassen manchmal unerwartete Schätze und Kleinode zu entdecken. Aber all diese Sachen muß man suchen und für sich entdecken.    

Ses Ufanes (die Quellen im Märchenwald)

Mecklenburg-Vorpommern

Schloß Rheinsberg

Unterwegs -Im Land der tausend Seen- auf dem Fahrrad, dem Wasser und als Wanderer. Das bedeutet viel Natur, Kultur, Geschichte und totale Entschleunigung. Auf gut beschilderten Radwegen Schlösser, in denen deutsche Könige lebten, erreichen und besichtigen, oder den Fährmann mit einer Glocke rufen und sich in einer der letzten handbetriebenen Seilfähren über den Schmalen Luzin übersetzen lassen, dort in einer Schäferei frischen Käse und Honig erwerben und nach ein paar weiteren Wander-Kilometern das Haus des Dichters Hans Fallada besichtigen. Auch eine Kanuwanderung auf den vielen Seen ist möglich. An der Ostseeküste, auf dem Darß, die Künstlerkolonie Ahrenshoop besuchen, sich von der dortigen Atmosphäre inspirieren lassen und/oder in der „Bunten Kuh“ in Literatur schmökern. Wenn man  im Herbst die gewaltigen Kranichschwärme beobachtet, die sich hier für ihre Reise in den Süden sammeln, wird man total geerdet und gibt einem die innere Ruhe wieder!

Handbetriebene Seilfähre am schmalen Luzin

Hurtigruten

Hansestadt Bergen

Norwegen ist bekannt als ein Land das intensiven Umweltschutz betreibt und für sanften,  nachhaltigen Tourismus eintritt. Vom Süden bis in den Norden liegen die „großen“ Städte wie Oslo, die alte Hansestadt Bergen, Alesund, Trondheim oder Tromsö, das auch das -Tor zur Arktis – genannt wird, entlang der zerklüfteten Küste. Die Küstenlinie wird von einschneidenden Fjorden unterbrochen wie z.B. dem Trollfjord, der eine ganz enge Durchfahrt hat und am Ende muß auch noch gewendet werden, deshalb kann er nicht von jedem Schiff befahren werden. Jenseits des Polarkreises wird die Landschaft immer schroffer und das Licht immer intensiver. Je nach Jahreszeit ist hier die Mitternachtsonne oder das Nordlicht eine ganz großartige Erfahrung. Von Hammerfest, der nördlichsten Stadt der Welt, ist es „nicht mehr weit“ zum Nordkap mit dem Globus-Denkmal. Von hier aus sind es noch rund 2.100 km zum geografischen Nordpol. Aber es geht noch weiter bis nach Kirkenes, an der russischen Grenze und hier gleicht die Landschaft dann der Taiga mit ihren niedrigen Birkenwäldern, Moosen, Farnen und Beeren. Hier herrschte schon immer eine ganz eigene Art von Zusammenarbeit zwischen Ost und West!

Einfahrt in den Trollfjord

Westerwaldsteig

Altes Rathaus in Herborn

Eine Wanderung über den Hohen Westerwald. Einer Mittelgebirgslandschaft zwischen den Flüssen Rhein, Sieg, Heller, Dill und Lahn. Hier pfeift der Wind nicht  immer nur kalt und das Frühjahr kommt auch nicht immer drei Monate später! Hier ist Natur pur in all ihren Facetten in einem typischen Reizklima. Die Wanderstrecke verbindet den Rheinsteig mit dem Rothaarsteig. In Herborn durch die historische Altstadt bummeln und die alte Universität (Hohe Schule) besuchen oder unter grünem Laubdach entlang der Nister wandern. Die Strecke führt über Wacholderheiden auf denen noch große Schafherden grasen und über den Karst- u. Höhlenlehrpfad rund um Erdbach verbunden mit einer Besichtigung im -Herbstlabyrinth- (Höhlenlabyrinth). Ein Besuch in einem hunderte Jahre alten Schieferbergwerk ist möglich und historische Orte wie der Stöffelpark (Erdgeschichte),  Kloster Marienstatt oder Marienthal sowie Flammersfeld (Friedrich Wilhelm Raiffeisen) liegen direkt am Weg. 

Wachholderheide auf der Fuchskaute

Serrahn

Am Schweingartensee bei Serrahn

Man verlässt in Zinow die Bundesstraße nach rechts, fährt einige Meter durch den Ort und dann ist Schluß für das Auto, d.h. hier ist für Besucher des Weltnaturerbes -Serrahner Buchenwälder- ein Wanderparkplatz an dem man es abstellen muß. Hier beginnt der – Wald-Erlebnis-Pfad Serrahn-, und man kann erahnen wie einst die Buchenurwälder mit ihren Seen und Mooren ausgesehen haben. Im „Ort“ Serrahn gibt es hierzu eine Ausstellung, die auch erklärt wie diese Landschaft während der letzten Eiszeit überhaupt entstanden ist und nachfolgend bewachsen wurde. Hier greift kein Mensch in die Natur ein weil z.B. jeder umgefallene Baum, der langsam vermodert, wiederum die Grundlage für neue Lebewesen ist. Hier beginnt der Kreislauf von Flora und Faune von neuem. Am Großen Serrahnsee befindet sich ein Anstand, und mit einem Fernglas ausgerüstet, lassen sich von hier aus tolle Tierbeobachtungen vom Fischadler machen, der majestätisch seine Kreise zieht. Oder man hört den trompetenhaften Ruf der Kraniche. 

Hochmoor im Weltnaturerbe

Bretagne

Am Point du Raz in der Bretagne

Im Westen Frankreichs liegt die Bretagne, die echten Bretonen sagen allerdings Breizh, das Land von Asterix und den Kelten, und hier im äußersten  Westen liegt das Finistere. Hier ist alles ein bisschen anders als im übrigen Frankreich. Die Straßenschilder sind z.B. zweisprachig d.h. in Französisch und in Bretonisch das aus der keltischen Sprache kommt. Im Norden ist der Ärmelkanal mit der Hafenstadt St. Malo, hier hat das Meer einen Tidenhub von 9-15 mtr. Im Westen stürmt der Atlantik gegen die, im Norden, zerklüftete Felsenküste wie z.B am -Point du Raz-. Im Süden wird die Landschaft lieblicher, mit Sandstränden und vorgelagerten Sandinseln wie z.B. den Glenan-Inseln. Die geheimnisvollen Megalith-Felder von Carnac geben auch heute den Forschern ihr Geheimnis noch nicht preis. Das intensive Licht mit seinen Stimmungen hat viele große Maler in seinen Bann gezogen.. Die Schule von Pont Aven, am gleichnamigen Fluss, wurde z.B. von Gauguin gegründet, wenn ich heute durch den malerischen Ort und über die Brücken gehe kann ich mich immer noch nicht der Poesie dieses Ortes entziehen. Eine Wanderung entlang des Aven bis zur Mündung bei Port Manec´h in den Atlantik ist etwas ganz besonderes! 

Mysteriöse Steinreihen-Felder in Carnac

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