Das schwarze Herz Afrikas ist das Okavango Delta, hier bildet der in Angola entspringende Okavango eines der größten Feuchtgebiete unserer Erde um dann in der heißen Sonne Afrikas zu verdunsten!

Unterwegs im Süden Afrikas!

Unterwegs in Botswana, das immer noch ein Geheimtip ist. Hier gibt es noch keine ausgelatschten Trampelpfade des Massentourismus sondern die geheimnisvollen Felszeichnungen an den Tsodilo Hills, die unendliche Sumpflandschaft des Okavango Deltas und das hautnahe Erleben der Wildtiere im Moremi Naturreservat. Ganz im Norden, im Dreiländereck Botswana, Zimbabwe und Zambia liegen die bekannten Victoria Wasserfälle und wer dort abends am Sambesi oder am Chobe River einmal einen Sonnenuntergang erlebt hat ist für immer vom Zauber Afrikas gefangen. Aber soweit sind wir noch nicht, vor uns liegt eine wichtige Strasse im Ngami Land, sie ist nichts besonderes, nur das übliche, viel Staub und noch mehr Wellblech, das erst ab einer gewissen Geschwindigkeit zu ertragen ist!

Es ist noch etwas kühl heute morgen, leichter Morgennebel hängt über dem Okavango und zieht durch die weiten Schilf- und Papyrusfelder. Mit einer Handpumpe haben wir gerade zwei Ersatzkanister und den Tank unseres Mitsubishi Pajero aufgefüllt. Es ist zwar eine etwas mühselige Arbeit am frühen Morgen, so mit der Handpumpe, aber was tut man nicht alles!

Eigentlich hatten wir gestern Abend in Bagnani, noch in Namibia, an einer normalen Tankstelle noch volltanken wollen waren aber trotz mehrerer Anläufe gescheitert, zuerst war der Tankwart nicht auffindbar und dann stellte sich heraus das zur Zeit überhaupt kein Benzin vorrätig war, Aber wir waren nicht die einzigen die diese Erfahrung machten!

Bei Mohembo hatten wir gerade noch vor Feierabend (hier wird abends die Grenze noch geschlossen) und Dunkelheit die Grenze nach Botswana überquert und waren dann gestern, nachdem der letzte Ersatzkanister noch in den Tank gekippt worden war, sozusagen mit angehaltenem Atem und ständigen Blick auf die Tankanzeige in Drotzkis Camp angekommen.